Symptome des caninen Diabetes
Polyurie
Dein Hund beginnt oftmals oft zu urinieren.
Gleichzeitig nimmt die Harnmenge zu.
Polydipsie
Dein Hund beginnt viel mehr zu trinken.
Du bemerkst schnell, dass Du den Wassernapf öfters auffüllen musst.
Polyphagie
Du siehst plötzlich das dein Hund viel mehr isst als gewohnt.
Auch nach den gewohnten Portionen scheint dieser immer noch hungrig.
Kachexie
Trotz enormen Hunger, scheint dein Hund schnell an Gewicht zu verlieren.
Die Rippen werden mit der Zeit sichtbar.
Hauptsymptome
Wie Du oben in der Slideshow sehen kannst, habe ich nur die 4 Hauptsymptome und deren Bedeutung erwähnt. (Polyurie, Polydipsie, Polyphagie, Kachexie)
Sie zeigen sich oftmals schon im frühen Stadium einer möglichen Diabeteserkrankung.
Natürlich gibt es auch Nebensymptome und hundespezifische Symptome bei einem unbehandelten Diabetes oder welche, die sich bei bestehender Diagnose verschlimmern oder verbessern. (klinische Symptome)
Nebensymptome
Diabetischer Katarakt
Veränderung der Augenlinsen, äussern sich mit gräulichem Nebel in beiden Augen.
Apathie
Der Hund scheint weniger aktiv und oftmals müde, lustlos.
Struppiges Fell
Durch den hohen Blutzucker und die oftmals einhergehende Inaktivität, pflegt sich der betroffene Hund schlechter.
Entzündungsherde
Oftmals lösen häufige Infektionen (Harnwegsinfektionen, Zahnfleischentzündungen, etc.) einen caninen Diabetes aus.
Erbrechen
Hunde zeigen oftmals Erbrechen weil ihnen aufgrund der schwankenden Blutzuckerwerte übel wird.
Jedoch könnte der Hund schon in einer Stoffwechselentgleisung sein. (DKA)
Das Erbrechen entsteht durch die Übersäuerung des Blutes. (Azidose)
Diabetischer Katarakt
Aufgrund einer Flüssigkeitsansammlung im Auge, wegen des hohen Blutzuckers, kann sich ein gräulicher Nebel in beiden Augen bemerkbar machen! Die Linsentrübung ist nicht reversibel!
Was ist für Dich zu Hause wichtig?
Alle Symptome die oben erwähnt werden, sind bei deinem Hund zu Hause ersichtlich. Du kannst zu Hause jederzeit die Symptome einschätzen und dokumentieren. So verschaffst Du dir, ohne grosse Hilfsmittel (Blutzuckermessgerät, Sensor), einen groben Eindruck deiner Fellnase. Je nach Verschlimmerung einzelner Symptome, kannst du einen Tierarzt aufsuchen.